SOFIA GOSCINSKI

PLEASE MIND YOUR HEAD (Michele Robecchi)

Please mind your head könnte die freundlichste aller Aufforderungen sein – eine Einladung, hinzusehen, wo Sie normalerweise nicht hinschauen würden und eine Mahnung, den wichtigsten Teil Ihres Körpers zur schützen, während Sie etwas, das Ihren Weg verstellt, überwinden. In einer sprachlichen Doppeldeutigkeit könnte hier allerdings auch eine deutliche Warnung über den mentalen Zustand gemeint sein, ein Flehen, doch sorgfältig die Vorstellungen Ihres Gehirns zu überprüfen, weil Millionen Gedanken, die uns durch den Kopf gehen, Potential bergen, unsere Wahrnehmung zu verstärken und zugleich das Urteilsvermögen vernebeln. Als eine selbstbezogene Aussage betrachtet, hinterfragt die Aufforderung „Please mind your head“ dieselbe Gefahr, vor der sie warnt. Die zunächst äußere Bedrohung stellt sich als eine innere heraus. Das Zentrum der Aufmerksamkeit bewegt sich von Objekt zum Subjekt und impliziert Problemfelder von weit größerer Komplexität, welche nicht so einfach umgangen werden können.

Please mind your head ist auch Titel einer Skulptur-Installation von Sofia Goscinski, die für ihre Einzelausstellung im Kunstraum Ve.sch in Wien 2010 konzipiert wurde. Die Arbeit erläutert Goscinskis Bedenken über die Vor- und Nachteile eines schwer arbeitenden menschlichen Gehirns und veranschaulicht zugleich die Dualität, die ihre eigene Arbeit bestimmt. Der Holzbalken, der von der Decke hängt, ähnelt einem Straßenschild und dient als Einstieg in die Ausstellung. Mit dem treffenden Titel Rejection – einem weiteren Hinweis auf Displacement – bestand das zentrale Werk der Ausstellung aus einem kleinen Environment, in dem die Wände vollständig mit Stacheln überzogen und später von der Künstlerin schwarz übermalt wurden. Sobald der/die BesucherIn mit der Intimität des Raumes konfrontiert wurde, fühlte er/sie sich als Eindringling, wobei die Spitzen eine gewisse Zurückweisung vermittelten und dabei einen seltsamen psychologischen Effekt von gleichzeitiger Angst und Anziehung auslösten. Eine bestimmte Faszination für Gefährdung rief den unbewussten und verstörenden Wunsch hervor, eine Praxis wie den selbst verursachten Schmerz genauer zu prüfen. Mit klaustrophobem und vage wissenschaftlichen Grundton erinnert Rejection an eine verdrehte Version von Gummizelle oder Isolationsraum – einem scheinbaren Schutzraum, der Kontemplation von ihren BesetzerInnen abverlangt, nur um sie zu entfremden.

Das Konzept, die Bewusstheitsgrenzen der BetrachterInnen wie der Künstlerin selbst und ihrer Kunst auszutesten, ist ein Leitthema in Goscinskis Gesamtwerk. Ihre Arbeiten, die unterschiedlichste und oft ineinander greifenden, sich überlagernde Medien, wie Skulptur, Fotografie, Performance, Video und Ready-mades umfassen, stellen grundsätzliche Werte, Eckpfeiler der modernen Gesellschaft, wie das Glück, die Freiheit und Gesundheit, in Frage. Sie zeigen Sie in einer Form, die diese mit deren negativen Counterparts (Traurigkeit, Gefangenschaft und Wahnsinn) in den Kampf treten lässt, während sie am Grat der dünnen Abgrenzungslinien balancieren. Die Video-Projektion I love you beispielsweise besteht aus drei Bildschirmen, auf denen Goscinski einzelne Worte ausspricht, die zusammen Ganze Sätze bilden. Aufgenommen in rigidem und altmodische anmutendem Schwarz-Weiß erzeugt I love you einen fast bedrohlich choreografierten Klang, eine vokale Symphonie, mit der die Gesamtbotschaft dekonstruiert wird, um somit die Ambivalenz, die unsere Gefühle oft charakterisiert, perfekt zu illustrieren. Insbesondere der erste Bildschirm auf der linken Seite mit dem Wort „I, I, I, I“, das immer wieder skandiert wird, verweist auf Loop-Strukturen in der Arbeit von Musikern wie Steve Reich und manifestiert eine Ausgangsintention, die nur die beiden anderen Bildschirme vervollständigen können. Je länger wir dem Video zusehen, desto mehr wächst die Verzweiflung. Alle drei dargestellten Figuren erwecken den Eindruck, durch ihre Hemmung ähnlich frustriert zu sein. Nichtsdestoweniger liegt die Schönheit des „I love you“ genau in seiner fragmentierten Natur und bietet daher eine berührende Reflexion, die Überlegung, wie Liebe grundsätzlich nur durch Korrespondenz zwischen zwei unterschiedlichen Subjekten existieren kann.

Unter diesen Voraussetzungen wäre die Annahme legitim, Goscinskis existentielle Untersuchungen stünden der dunklen Seite nahe. Dies ist jedoch nicht der Fall. Obwohl ihr Werk, zugegeben, manchmal etwas düster wirkt, kann es auch durchaus ganz plötzliche ironische Wendungen nehmen – was am besten zu funktionieren scheint, wenn sie sich Modellen annähert, die einen Dialog mit gewöhnlich als „banal“ oder „alltäglich“ assoziierten Aspekten bilden. Dies trifft auch auf The Liberty Pill, eine gravierte Panazee-Tablette aus Gold (oder vielleicht eine Designerdroge?) zu, welche die Ziele von Freiheit, Geistesruhe, materieller Sicherheit und physischer Gesundheit auf gleiche Ebene stellt, unabhängig davon, ob diese dauerhaft erreicht werden können oder nur eine kurzfristige Fluchtmöglichkeit bieten. Oder Play Human Needs, ein öffentliches Kunstwerk, das ursprünglich unter einer Brücke nahe der Bahnhofstraße in Zürich, einem Stadtteil, der für seine Bankhäuser und seine Luxus-Shopping-Meile bekannt ist, gezeigt wurde. Bei dieser Arbeit sind die Anzeigetafeln simulierter Spielautomaten, ergänzt durch übertriebene digitale Klänge und grelle Farben, als Videos auf Flachbildschirmen zu sehen. Auf jedem Bildschirm laufen drei Spulen mit Begriffen wie „Sexualität“, „Schönheit“, „Sicherheit“ und „Identität“ ab, die nach dem Zufallsprinzip miteinander kombiniert werden, wobei es keine eindeutige Gewinner-Kombination (und keine Belohnung) gibt. Auch wenn die Anordnung der Wörter zufällig erscheint, so ist es ihre Auswahl keineswegs – sie stammen aus einer offiziellen Liste menschlicher Grundbedürfnisse und geben damit vor, die Außenseiter, die unter der Brücke Schutz suchen, und die wohlhabenden Menschen, die „oben“ leben und arbeiten, in ihrer gemeinsamen Suche nach dem Glück zu vereinigen, in einem Prozess, der mit solcher Willkür und Unvorhersehbarkeit behaftet ist, dass dieser schließlich die Dynamik eines Glücksspielverlaufes annimmt. Auf ganz ähnliche Weise splittet die Arbeit Insane Busy den Titel und artikuliert so das Dilemma, den eigenen Geist rege zu halten und bei gesundem Verstand zu bleiben, mit den Worten „Insane“ [wahnsinnig] und „Busy“ [beschäftigt] in Messing geformt und übernommen, um als Gewichte auf zwei Waagschalen zu dienen.

Währen diese Arbeiten darauf basieren, dass die Verheißung einer besseren Zukunft künstlich oder zufällig aufrechterhalten wird, sind andere wie Siegespodest auf deren totalen Verrat begründet. Die drei Stufen des schwarzen Siegespodest sind eigentlich mit Wasser gefüllte Behälter, um die Schritte der Athleten im Podest verschwinden zu lassen und so auf eine demokratische Weise ihren Stand neu zu definieren. Ein weiteres Podest, Golia, or the pedestal which grew so high that it´s useless now, ist eine weiße Säule, die sich beugt, kurz bevor sie an die Decke stößt und damit auf humorvolle Weise die Grenzen der sogar noch größten Macht unterstreicht. Abstrakter, aber genauso treffend ist die Foto-Serie Rainbow Country, eine Gruppe von achtzehn Bildern in den Farben des Regenbogens, in welche die Künstlerin jeweils einzelne Buchstaben einritzte, um so den konterkarierenden Ausdruck „Major Depression“ zu formulieren.

Im Setting einer Einzelausstellung achtet Goscinski genau darauf, wie ihre drei- und zweidimensionalen Arbeiten sowohl miteinander korrespondieren als auch mit dem Raum, von dem sie Besitz ergreifen sollen. Dies wird besonders bei Spielecke deutlich, einem weiteren, mit Farbspray besprühten Holzschildm mit dem die vorgefundene Struktur von der Künstlerin auf bestmögliche Weise genutzt wurde, indem es einen untauglichen und beengten Bereich zum Spielen unter einer Industrietreppe auswies; oder bei XXX, einem Mosaik aus 375 Spiegeln, welches die umgebende Architektur und den/die davor stehende/n BetrachterIn im eigenen Spiegelbild aufbricht, während eine Vielzahl suggestiver Wörter wie „Lust“, „Perversion“ und „Verlangen“ zu lesen sind. Im Rahmen ihrer Ausstellung im Kunstraum Bernsteiner in Wien 2011 fingen die Spiegel des XXX eine weitere bemerkenswerte Arbeit ein und defragmentierten diese, nämlich head in the closet, ein Set zweier Toilettenmuscheln, die vertikal übereinander an einer Wand angebracht waren. Sich offen auf Marcel Duchamps bahnbrechenden Fountain (1917) beziehend und in gewissem Maße auch auf Giulio Poalinis Dimostrazione (1975), spielt head in the closet mit der Bedeutung des englischen „in the closet“, eines Jargon-Ausdrucks der Gay Community für all jene, die ihre sexuelle Orientierung noch verschweigen oder sich öffentlich nur zögerlich dazu bekennen. Die symmetrische Ausstellung zweier Objekte ist eine Analogie auf identische DNS und verweist zugleich auf verschiedene Zustände – indem ein Objekt in seiner als normal angesehenen Position gezeigt und das andere als bedrohlicher Helm umgedreht wurde, und so wiederum die Probleme sozialer Isolation und Unterschiedlichkeit betont.

Sprache spielt für Goscinski eine zentrale Rolle. Entweder in Form gesprochener Worte in Videoarbeiten oder Performances, oder als geschriebener Text in Installationen oder Fotografien, Einzeiler kommen dabei immer wieder vor und integrieren die hermetische Qualität ihrer Arbeit. Obwohl die meisten sprachlichen Äußerungen von der Künstlerin selbst verfasst werden, werden sie manchmal auch aus anderen, alltagskulturellen Kontexten übernommen, was ihre Wirksamkeit durch die erwiesene Gemeinschaftsfunktion versichert. Eben dieser Prozess inspiriert auch schon die erwähnte Arbeit Please mind your head, oder Free Dirt, ein Banner, das die Künstlerin in Los Angeles während eines drei-monatigen Programms an der Mountain School of Arts (2005 gegründet von Piero Golia und Eric Wesley) fand.

Goscinskis Neigung, mit den von ihr geschaffenen oder gefundenen Objekten so weit wie nur möglich zu experimentieren, führt nach ihrer eigenen Aussage zu gemischten Ergebnissen. Manchmal ergibt sich durch die facettenreiche Präsentation eine zufällige Werkgruppe, die bei nochmaliger Überprüfung nie verwirklicht würde – nicht weil es Zweifel an deren intrinsischen Vorzügen gäbe, sondern weil sie, verglichen mit den Originalen, den notwendigen „Stoß über die Kante“ eben nicht schaffen. Bei anderen Gelegenheiten überschreitet die Präsentation die intendierte Bedeutung und bringt unerwartete Variationen hervor oder regt sogar kollaborative Projekte an, beispielsweise, als die psychedelische Rockband Skull Thong and the Magnolian Shine die Künstlerin bat, Rejection als Setting für ihr Musik-Video Dis-Tanz(2010) zu verwenden. Schließlich können auch Blickwinkel auf das Werk erweitert und neues Licht auf ursprüngliche Intentionen geworfen werden. Bruce Nauman ebnete dieser Methodik in den frühen 1970er Jahren den Weg durch seinen Green Light Corridor (1970-71), einen durch Wände begrenzten, hellgrün ausgeleuchteten Raum. In der Nähe eines Monitors installiert, der den Künstler zeigt, wie er schimpfend durch den Raum manövriert, war die Arbeit auf drei verschiedene Ebenen zu erleben – 1) als Video, in dem Nauman zu sehen ist, wie er seine Performance durchführt; 2) als Skulptur und 3) als Vehikel für den/die BetrachterIn, die Performance des Künstlers neu inszenieren, wodurch die Arbeit eine zirkuläre Erzählform erhält.

Rejection ist in seinen unterschiedlichen Formen als Gesamtinstallation, Szenerie, Fotografie und Performance-Ausstattung sicherlich ein sehr passendes Beispiel, aber das wahrscheinlich effektivste Szenario wird von Head Box bereitgestellt, dem schwarzen Holzkasten, den Goscinski in der Galerie Zimmermann Kratochwill in Graz 2012 ausstellte. Die Arbeit könnte in erster Linie als Skulptur gelten – ein sargähnlicher Kasten mit Schiebetüren an der Oberseite und einem Loch in der Mitte, der dem Kopf des/der BenutzerIn Platz bietet. Goscinski performte darin selbst und begrub ihren Kopf in dem Kasten, während sie ein ziemlich aufgewühltes Mantra rezitierte, in dem jede Schmach, jeder Unfall oder Einschränkung, die einem im Leben begegnen könnte, als vermeidbar erklärt werden, wenn diesen „kopflos“ begegnet wird.

Die korrelierenden Schwar-Weiß-Fotografien Headbox Series sind weitgehend von Goscinskis Performance inspiriert und zeigen einen Mann, der einige Posen und Gesten wiederaufnimmt.

Die Größe des Kastens – bedeutend größer als ein menschlicher Schädel – ist eine eindringliche Allegorie dafür, wie Goscinski das Gehirn sieht – nämlich als Entität, die den psychischen, von ihr eingenommenen Raum transzendiert und deren Kapazität weitaus größeres Behältnis einfordert. Genau hier ergibt sich einer der interessantesten Widersprüche. Das Gehirn wird als Last gesehen, als eine negative Kraft, über die es sich zu entrüsten gilt, ein Hindernis auf dem Weg zu einem Gefühl inneren Friedens. Nichtsdestotrotz lässt aber genau diese Kraft des Gehirns alle negativen Überlegungen entstehen – die Grundlage jedes kritischen Diskurses bilden. Goscinskis Arbeit stellt eine beständige Gedächtnisstütze für die Vor- und Nachteile eines lebendigen, intelligenten Verstandes dar. Ihre Arbeit enthält jedoch nicht die Spur einer Wertung, sie ist lediglich eine philosophische Reaktion, verbunden mit einer halb resignierten, halb erzürnten Einsicht in die Tatsache, dass der Geist wohl andere kontrollieren kann, selbst aber nicht zu kontrollieren ist. Eine bittersüße Situation. Und auch wenn keine Lösung in Sichtweite ist, lautet die Schlussfolgerung schlichtweg – Please mind your head.

Biografie als PDF herunterladen

geboren 1979 in Wien (A)

1999-2005 Studium an der Akademie der bildenden Künste, Wien
2004 Erasmusstipendium an der Villa Arson, Hochschule für Kunst, Nizza
2009 Stipendium an der MSA, Los Angeles
2014 Artist in residence, 1335Mabini gallery, Manila, Philipines
2015 Artist in seidence, SoArt; Carinthia (A)

Ausstellungen und Projekte (2003-2017, Auswahl)

2017
Peau blanche, masques noirs, Sammlung Friedrichshof Stadtraum, Vienna (A) (solo)
unttld contemporary, Vienna (A) (solo)
Ich weiss nicht Growing Relations Between Things, MAK, Vienna (A)
Kreisstudien, Galerie.z, Hard (A) (solo)
The Sensibility of Structure, Austrian Cultural Forum, Warsaw (PL) (with Olga Micinska)

2016
Ein Knacks im Leben. Wir scheitern… und wie weiter?, Vögele Kulturzentrum, Zürich (CH)
art & function, kuratiert von Sabine Kienzer, Kunsthaus Mürzzuschlag, Mürzzuschlag (A)
Goscinski, Polanszky, Schmale, KS room, Kornberg (A)
OFF IS, off is - Traungasse, Vienna (A)
Screening Series curated by Berta Sichel, Josée Bienvenu Gallery, New York (USA)
Gravedad, Casa del Lago, Mexico City, curated by Michel Blancsube (MX)

2015
Angsthase, unttld contemporary, Wien (A) (solo)
THE VACANCY, Crone Gallery, Berlin (D)
waves between white lines, Galerie Jette Rudolph, Berlin (D) (with Lea Asja Pagenkemper)
Destination Wien, Kunsthalle Wien, Wien (A)
Rejection, unttld contemporary, Wien (A)

2014
Subject to availability, terms and conditions, HITgallery, Bratislava (SK) (solo)
I Love You, 1335MABINI, Manila (RP) (solo)

2013
Without Head, Galerie Zimmermann Kratochwill, Graz (A) (solo)
POST TENEBRAS LUX, Galerie Nicola von Senger, Zürich (CH)

2012
Rainbow Country, Galerie Zimmermann Kratochwill, Graz (A) (solo)
Der nackte Mann, Kunstmuseum Lentos, Linz kuratiert von Sabine Fellner, Elisabeth Nowak-Thaller, Stella Rollig (A)
The Final Frontier, Projektraum Lucas Cuturi, Wien, kuratiert von Lucas Cuturi (A)
Hidden Collection - Die Sammlung Jacques Carrio, Bäckerstrasse4, Wien (A)
Death Can Dance, Townhouse Zürich, kuratiert von Lori Hersberger (CH)

2011
head in the closet, Kunstraum Bernsteiner, Wien (A) (solo)
Wort-Bild, Galerie Julius Hummel, Wien (A)

2010
Play Human Needs, Videoinstallation im öffentlichen Raum Wien, gefördert von KÖR (A) (solo)
Les Compétences Invisibles, Maison Pop, Montreuil, kuratiert von Florence Ostende (F)
Disorders, Photo/ Video Wall, Kunsthalle Wien, Wien (A)
Rejection, Ve.sch, Verein für Raum und Form in der bildenden Kunst, Wien (A)

2009
FREE DIRT, Galerie habres+partner, Wien (solo)
Baba Yaga's Garden, Kunstsalon im Fluc, Wien (A)

2008
Play Human Needs, videotank, Videoinstallation im öffentlichen Raum Zürich, kuratiert von Nadja Baldini (solo) (CH)
VIENNABIENNALE 08, Wien (A)

2007
Oil, Galerie Visual Drugs, Zürich (solo) (CH)
insane busy, Artothek in der Zwinglistrasse, Zürich kuratiert von Sushma Banz (solo) (CH)
Solitude, Galerie habres+partner, Wien (solo) (A)
9th International Womens Art Festival, Le Pont Gallery, Aleppo, kuratiert von Issa Touma (SYR)
THE ART OF FAILURE, Kunsthaus Baselland, Basel/Muttenz, kuratiert von Sabine Schaschl, Claudia Spinelli (CH)
Media Forum, Moskau, kuratiert von Constantin Bohorow (RU)

2006
Liberty, diemonopol, Innsbruck (solo) (A)
Das Öffnen und Schliessen des Mundes, Galerie Julius Hummel, Wien (A)
heute kein evidenzproblem, WestLicht Schauplatz für Fotografie, Wien (A)

2005
X, Galerie habres+partner, Wien (A)
Novosibirsk International Biennial of Contemporary Graphic Art, Novosibirsk State Art Museum (RU)
I can see clearly know, Krinzinger Projekte, Wien (A)

2003
please wear clothes 1:2, Forum Stadtpark, Graz (A)
Zurich, Galerie Gabriele Senn, Wien (A)

2002
BOXENSTOP - MAK NITE, MAK, Wien
endlich sechs und 20, junge österr. Foto- und Videokunst, WestLicht Schauplatz für Fotografie, Wien, kuratiert von Eva Schlegel

2001
reiz.ende, Galerie Julius Hummel, Wien

2000
Young Art 2000, Dorotheum, Wien
DOM, Moskau, RU (guest of Viennese Lounge)

Collections:
Belvedere, Vienna, AT
Lentos Museum, Linz, AT
City of Vienna Collection, AT
State Art Collection of Austria, AT
Stadt Wien, Vienna, AT
Ursula Blickle Videoarchiv

Publikationen
Destination Vienna, Editor Kunsthalle Wien, 2015 (exhibition catalogue) ISBN 978-3-85247-049-8
Kör Vie, Ed. Kunst im öffentlichen Raum GmbH, Verlag für moderne Kunst, 2015
Rainbow Country, Sofia Goscinski, Hrsg. Sofia Goscinski, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln
Der nackte Mann / The Naked Man Hrsg. von Stella Rollig ud Barnabás Bencsik, Kunstmuseum Lentos, Verlag für moderne Kunst, Nürnberg 2012 (Ausstellungskatalog)
The Art of Failure; Schöner Scheitern Hrsg. v. Sabine Schaschl u. Claudia Spinelli, Kunsthaus Baselland 2009 (Ausstellungskatalog)
Nb.4 novosibirsk graphic art biennial, Novosibirsk State Art Museum, Verlag Voyage 2005 (Ausstellungskatalog)