Daniel Domig | The Quiet After Word | Monographie

Mit „The Quiet After Word“ (erschienen im Verlag für Moderne Kunst) liegt eine umfangreiche Monographie vor, deren Schwerpunkt auf den letzten fünf Jahren liegt, denn:

In den letzten Jahren hat sich die Malerei von Daniel Domig verändert. „Die realen Versatzstücke, damals noch Zeugnisse der Auseinandersetzung mit fotografischen Vorlagen, sind aus seinen Bildern gewichen“, erläuterte der Autor Velten Wagner. Ihre Lesbarkeit gewinne dadurch eine Intensität und Dichte, wie sie nur selten im Kontext zeitgenössischer Kunst zu erleben sei. Domig male bewusst gegen den flüchtigen, von digitalen Medien geprägten Blick des schnelllebigen Bilderkonsums. Dabei gehe der Künstler nicht von vorformulierten Ideen aus, sondern entwickle seine Arbeiten aus der Eigendynamik des Materials und des Malprozesses selbst heraus. Das Übereinanderlegen transparenter Farbschichten erzeuge figurale Farbräume. „Figurationen und Farben spielen zusammen, wirken ineinander und durchdringen sich zu einer Bildkörperlichkeit, die rätselhaft und sinnlich erscheint“, so Wagner.

The Quiet After Word
Gestalter: Thomas Weitzman
Text: Velten Wagner, Daniel Domig
Hardcover, 29 x 25 cm, 168 Seiten, Abb. in Farbe